Weshalb Boiler entkalken?

Warmwasserboiler werden am häufigsten für die Bereitung von Warmwasser verwendet und können mit nahezu allen Energieformen (Öl, Gas, Strom, Fernwärme, Solar, etc.) betrieben werden. Je nachdem, wie kalkhaltig das Wasser ist, kann sich der Kalk im Wasserboiler schnell absetzen und so die Funktionsfähigkeit beeinträchtigen.

Der Kalk setzt sich auf der Heizschlange ab und behindert so den Wärmeübergang. Die Heizschlange benötigt folglich mehr Zeit zum Aufheizen und verursacht einen hohen Energieverbrauch. Je mehr Kalk sich zudem auf dem Boden des Boilers bildet, desto weniger Wasservolumen ist vorhanden und der Bodensatz bildet einen hervorragenden Nährboden für Bakterien und Keime.

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Wasserboiler entkalken - Wie funktioniert das?

Die chemische Entkalkung wird je nach Gerätetyp unterschiedlich durchgeführt. Ein Entkalken des Boilers wird in der Regel ca. alle 2 Jahre empfohlen.

Bei Boilern mit ausziehbarem Heizbündel wird dieses ausgebaut, abgefahren und in ein Säurebad eingelegt, um eine restlose Entkalkung zu erreichen. Bei Boilern mit fest eingebautem Heizbündel oder Rohrschlangen wird der Boiler selbst mit Entkalkungsmittel gefüllt, bzw. eine Entkalkungspumpe angeschlossen und der Boiler so lange gespült bis kein Kalk mehr vorhanden ist.

Wenn Sie Ihren Wasserboiler entkalken wollen, ziehen Sie am besten einen Fachmann zu rate. Wir wissen genau, wie eine solche Entkalkung stattfinden muss.