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Heizkesselreinigung – feuerseitig

Bei Verbrennung von Erdgas, Heizöl und anderen Brennstoffen bilden sich in der Brennkammer des Heizkessels Ablagerungen aus Ruß und Verbrennungsrückständen. Diese Rußschicht setzt sich an den Wänden der Brennkammer ab und erschwert die Wärmeübertragung. Zu hohe Abgaswerte und Schadstoffemissionen sind die Folge. 1mm Rußschicht verursacht eine um etwa 50° Celsius höhere Abgastemperatur. Der Kaminkehrer wird dies bei seiner nächsten Überprüfung bemängeln. Des weiteren kann der Heizkessel auf Grund der Aggressivität der Ablagerungen korrodieren.

Bei der feuerseitigen Heizkesselreinigung wird die Brennkammer zuerst gründlich mechanisch gereinigt und dann chemisch ausgewaschen. So werden alle Ablagerungen entfernt. Ein sauberer Kessel spart Heizkosten und arbeitet umweltfreundlich.

Heizkesselreinigung – wasserseitig

Die Brennkammer eines Heizkessels wird ständig von Heizungswasser umspült und gibt die bei der Verbrennung entstehende Hitze an das Heizungswasser ab. Das Heizungswasser transportiert diese Wärme dann in alle Heizkörper, kühlt dort ab und kommt zum Heizkessel wieder zurück. Bei diesem Kreislauf werden Rückstände und Ablagerungen aus dem gesamten Leitungssystem in den Kessel, der meistens am tiefsten Punkt des Heizungssystems sitzt, gespült und setzen sich dort ab.
Auf Grund der hohen Temperaturen verkrustet dieser Schlamm nun auf der Brennkammerwand. Die Brennkammer kann nun die Hitze nicht mehr an das Heizungswasser abgeben. Eine Überhitzung ist die Folge. Diese kann dazu führen, das die Brennkammerwand reißt oder berstet.

Dann müssen Kesselglieder oder sogar der ganze Kessel ausgetauscht werden. Dies ist meist mit sehr hohen Kosten verbunden. Um das zu verhindern sollte der Heizkessel in Abständen von ca. 3-4 Jahren entschlammt und entsteint werden. Hierbei werden Chemikalien durch den Heizkessel gepumpt. Die Verkrustungen werden zersetzt und der Schlamm aus dem Kessel gespült.